
Wasserschäden gehören zu den häufigsten – und gleichzeitig tückischsten – Defekten bei Smartphones, Tablets und Notebooks. Das Problem: Der eigentliche Schaden entsteht oft nicht beim Kontakt mit Wasser, sondern Stunden oder Tage später durch Korrosion auf dem Mainboard.
Sobald ein Gerät mit Flüssigkeit in Kontakt kommt, greift keine Herstellergarantie mehr. Auch wenn das Gerät als „wasserresistent“ beworben wurde – diese Eigenschaft bezieht sich auf definierte Laborbedingungen, nicht auf reale Nutzung.
Hersteller prüfen das über sogenannte Feuchtigkeitsindikatoren im Gerät. Sind diese ausgelöst, gilt der Schaden als Flüssigkeitsschaden.
Das bedeutet konkret:
Auch wenn das Gerät zunächst wieder funktioniert, können später weitere Bauteile ausfallen. Darauf haben wir keinen Einfluss.
Bei Wasserschäden steht oft die Datenrettung im Vordergrund. Ziel ist es, das Gerät temporär lauffähig zu machen, um Daten zu sichern. Eine dauerhafte Reparatur ist in vielen Fällen wirtschaftlich nicht sinnvoll.
Vor jeder Reparatur klären wir transparent:
Wenn ein Gerät mit Flüssigkeit in Kontakt kam:
Je schneller reagiert wird, desto höher sind die Erfolgschancen.